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Krampfadern mit Generika oder Hausmitteln behandeln? Oder doch operativ?

Wenn Krampfadern vorliegen, dann sollte vom behandelnden Hausarzt bzw. Facharzt überprüft werden, ob eine Behandlung mittels konservativer Maßnahmen ausreichend ist oder ob eventuell operiert werden muss. Eine maßgebliche Rolle für die Entscheidungsfindung basiert auf den Typ der Krampfadern, sowie auch deren Ausprägung.

traumbeine

Unterschieden wird bei Krampfadern zwischen:

  • Besenreiservarizen
  • Retikuläre Varizen
  • Seitenastvarizen
  • Stammvarizen
  • Perforansvarizen

Die Behandlung von Krampfadern

Krampfadern können auf unterschiedlichste Weise behandelt werden. Eine begleitende Maßnahme ist beispielsweise die physikalische Therapie. Hierbei handelt es sich um eine konservative Behandlung mit z.B. leichten Massagen der Beine. Sind die Venen jedoch entzündet oder liegt eine Thrombose vor, dann dürfen diese nicht vorgenommen werden. Neben dem massieren, haben auch Kneippanwendungen einen positiven Effekt auf die Venen. Des Weiteren fördert Venengymnastik, walken und laufen die Durchblutung der Venen und helfen dabei, die Muskelpumpe in ihrer Funktion zu stärken. Täglich eine 10-minütige Gymnastik helfen oftmals schon beim Lindern der Beschwerden. Außerdem gehören auch Venenmittel in den Bereich der konservativen Behandlungsmethoden. Wie auch die physikalische Therapie werden diese zur Begleitung eingesetzt. In der Regel verfügen Venenmittel über einen abschwellenden Effekt und werden verabreicht als Gel, Salbe, Spray oder Kapsel. Zu den gängigsten Wirkstoffen zählen Arnika, Extrakte aus rotem Weinlaub und Rosskastanienextrakten.

Die Kompressionstherapie

Zu Beginn einer Schwäche der Venen kann die rechtzeitig angewendete Kompressionstherapie, das Entstehen von Krampfadern verhindert oder hinauszögern. Aber auch bei fortgeschrittenen Beschwerden können Kompressionsstrümpfe die Symptome lindern. Aufgrund der Kompression werden die Funktionen der Muskelpumpe und der Venenklappen unterstützt. Das Blut wird daran gehindert, in den Beinen zu versacken. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte eine individuelle Anpassung der Kompressionsstrümpfe erfolgen, welche nach einem halben Jahr dann ausgewechselt werden.

Wie Krampfadern entfernt werden können

Sind die konservativen Maßnahmen im Kampf gegen die Krampfadern nicht ausreichend, dann müssen diese entfernt werden. Hierzu stehen ebenfalls unterschiedliche Methoden zur Auswahl:

  1. Operation
  2. veröden der Krampfadern
  3. Radiowellentherapie
  4. Lasertherapie (Vollständige Liste auf E2Med.com)

Operatives entfernen von Krampfadern

Das teilweise Entfernen wird als Teilstripping und das komplette Entfernen von Krampfadern als Stripping bezeichnet. In beiden Fällen besteht nach der Operation nur ein äußerst vermindertes Rückfallrisiko. Bei dem operativen Eingriff werden kleine Sonden in die betroffenen Venen eingeführt und an deren Ende wieder heraus geschoben. Im Anschluss werden die Venen durchtrennt und mittels einer Sonde herausgezogen. Als Alternative können Krampfadern auch mit einer Kältesonde entfernt werden. Da diese Operationen minimalinvasiv vorgenommen werden, bleiben so gut wie keine Narben zurück. Jene Operationen können sowohl stationär, als auch ambulant durchgeführt werden. Patienten sollten mit ihrem Arzt besprechen, ob eine Teilnarkose notwendig ist, oder ob eine örtliche Betäubung ausreichend ist. Den Anweisungen vom Arzt sind nach der Operation in jedem Fall folge zuleisten. In der Regel müssen operierte, über einen Zeitraum von mehreren Wochen, zusätzlich noch Kompressionsstrümpfe tragen.

Veröden von Krampfadern

Das Veröden von Krampfadern wird in der Medizin als Sklerotherapie bezeichnet und basiert auf einem Verödungsmittel, welches in die ausgesackten Venen injiziert wird. Im Falle von kleinen Besenreisern ist das Mittel flüssig und im Falle von größeren Venen ist es schaumförmig. Hierdurch verkleben die Innenwände der Venen und entwickeln sich nach einer gewissen Zeit zu einem bindegewebsartigen Strang. Das Verfahren der Verödung eignet sich vor allem für Seitenastvarizen, retikuläre Varizen und Besenreiser. Sind die Krampfadern größer, ist eine Operation zu empfehlen, denn schon bei kleinsten Krampfadern kann es passieren, dass mehrere Sitzungen von Nöten sind. Auch hier ist im Anschluss das Tragen von Kompressionsstrümpfen ein Muss.

Die Radiowellen- und Lasertherapie

Die Lasertherapie basiert auf einer dünnen Lasersonde, die in die betroffenen Venen eingeführt wird. Die Venenwände werden mittels des Lasers stark erhitzt, um sich dann zu verschließen. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere bei Stammvarizen, die noch nicht allzu sehr ausgeprägt sind und geradlinig verlaufen. In der Regel wird dieser Eingriff unter örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt. Für vier Wochen sind danach Kompressionsstrümpfe zu tragen. Bei der Radiowellentherapie ist der Verlauf ähnlich wie bei der Lasertherapie. Die vergrößerten Venen werden ebenfalls mittels Hitze verschlossen. In mehr als 90 Prozent aller Fälle ist bei beiden Methoden nur ein einziger Eingriff zum Verschließen des Gefäßes von Nöten.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Neben den bisher vorgestellten Behandlungsmöglichkeiten, gibt es noch weitere wie beispielsweise die CHIVA-Methode oder die Miniphlebektomie (Infos dazu). Letzteres wird meist eingesetzt, wenn es nur kleinere vergrößerte Seitenäste vorliegen. Zu vergleichen wie mit einer Häkelnadel, werden die Venen über kleinste Schnitte entfernt. Alternativ kann auch eine Creme versucht werden, die hier näher bewertet wird.

kniekehlen-besenreiser

Erzielte Ergebnisse nach einer Operation

Wie bereits näher erläutert, gibt es unterschiedlichste Methoden bzw. Operationen zum Entfernen von Krampfadern und lindern der Beschwerden. Jedoch kann es bei einigen Menschen nach der OP zur Bildung von neuen Krampfadern kommen.

Beschwerden, die von Krampfadern hervorgerufen werden

Krampfadern zeichnen sich in der Regel durch mehrere Beschwerden aus. Hierzu gehören unter anderem:

  • nächtliche Krämpfe
  • schmerzende Beine
  • müde und schwere Beine
  • juckende Beine

Außerdem leiden Betroffene zudem unter den ästhetischen Aspekten, da große Krampfadern meist sehr unansehnlich sind. Gelegentlich ist es sogar möglich, dass Krampfadern zu weiteren Komplikationen führen. Sie sind weit verbreitet und eine operative Entfernung ist der häufigste Eingriff in diesem Krankheitsbild. Jedoch gehören die Phlebektomie und das Venenstripping zu den am weitesten verbreiteten Methoden. Nicht selten werden die operativen Verfahren miteinander kombiniert. Beispielsweise werden Krampfadern bis zu den Knien mittels Stripping entfernt und jene unterhalb behandelt mit Phlebektomie.

Wie Krampfadern vorgebeugt werden kann

Liegen Krampfadern in der genetischen Veranlagung, dann besteht nicht immer die Möglichkeit, einer Entstehung von Krampfadern zu Hundert Prozent vorbeugen zu können. Es gibt jedoch gewisse Vorsichtsmaßnahmen, um das Risiko deutlich zu senken. Hierzu zählen beispielsweise ausreichende und regelmäßige Bewegung durch Ausdauersportarten wie Rad fahren, schwimmen und laufen. Bei einer bestehenden Erkrankung sollten allerdings Sportarten wie Kraftsport, Tennis und Badminton vermieden werden. Des Weiteren spielt das Gewicht bei Krampfadern auch eine Rolle, denn Übergewicht ist bekannt dafür, Krampfadern und deren Entstehung zu begünstigen. Außerdem helfen Venengymnastik und Kneippen, um die Durchblutung der Venen zu fördern und zu unterstützen. Langes sitzen und stehen sollte zudem vermieden werden, denn beides wirkt sich auf die Venen in den Beinen ungünstig aus. Selbiges gilt auch für das Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen und enger Kleidung. Werde die Beine hochgelagert, dann ist es dem Blut möglich leichter abzufließen und so wird einem eventuellen Blutstau in den Adern vorgebeugt. Aber auch große Hitze kann Krampfadern und deren Entstehung begünstigen, denn die Gefäße erweitern sich bei Hitze und der Fluss des Blutes wird träger. Jene Verhaltensweisen sind nicht nur zu empfehlen, um Krampfadern vorzubeugen, sondern sollten auch dann berücksichtigt werden, wenn es bereits zu einer Entfernung von Krampfadern kam.